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"SWISS MEDIUM GOAL CHAMPIONSHIP."



Es ist schon ein spezielles Ambiente an diesem Ort. Nach kurzer Anfrage einer Dame des Verantwortlichen Clubs für eine Bewilligung einer Fotoreportage, gab Sie mir grünes Licht. Nur keine Gesichter der Zuschauer. Das ist eigentlich ein Tabu unter Fotografen, ausser man hat eine  Bewilligung von Beruf wegen. Und , fügte die Dame noch hinzu, ich könnte ja an den Polopark von diesem Event ein paar Fotos schicken. Hiermit möchte ich mich nochmals herzlich bedanken für die Erlaubnis zu fotografieren.


Ohne Pferde geht nichts!

"Sie" warten schon-"Bald kommen wir zum Einsatz und dann zeigen wir es euch allen.!

 

Doch vorher werd ich noch vorgestellt mit meinem Reitermensch, ach, Mensch-los wir gewinnen mit der Mannschaft.!"

 

Kurze Einführung::

 

Polo ist eine Mannschaftssportart, bei der die auf Pferden reitenden vier Spieler pro Mannschaft einen Ball mit einem langen Holzschläger in das gegnerische Tor schlagen. Die Spieler tragen Helme und wechseln während des Spiels mehrfach die Pferde.

 

Der anglo-indische Ausdruck Polo wird seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwendet. Er stammt aus der Sprache der Balti und bedeutet „Ball“.

 


In den Angriff!

Beim Polosport zu Pferde werden verschiedene Varianten gespielt, die sich durch Spieltaktik und Mannschaftszusammenstellung voneinander unterscheiden: Beach Polo, Arena Polo und Schneepolo.



Kleine Galerie-Breitbild  - Pferdestation am Schatten.


Das Spiel. (Spielfeld und Polopersonal)

Die Größe eines normalen Spielfeldes ist 300 Yards (ca. 274 Meter) mal 200 yd (ca. 183 m). Spielfelder von Arena Polo, worunter auch Beach Polo zählt, haben andere Größen.Die Begrenzung eines normalen Spielfeldes besteht an den langen Seiten aus den 30 cm hohen, meist hölzernen, Brettern („boards“) und an den kurzen Seiten, den Torseiten, aus im Gras gekennzeichneten Linien.

 

Die Begrenzungen von Arena Polo sind anders, wobei oft Werbe-„Boards“ zum Einsatz kommen. Die Spielfeldbegrenzungen dürfen von den Pferden auch großzügig übertreten werden.Als Spielmarkierung wird das Feld mit insgesamt sieben gedanklichen Linien unterteilt, deren Anfang- und Endpunkte an den gegenüberliegenden Boards gekennzeichnet sind. Es gibt eine Mittellinie und jeweils eine 60-Yards-, 40-Yards- und 30-Yards-Linie in jeder Spielfeldhälfte.Jedes Tor besteht aus zwei ca. 3 m hohen, konischen, meist umflochtenen Torpfosten (Pylonen) und ist 8 yd (ca. 7,20 m) breit.

 

Die Pfosten sind nicht fest im Boden verankert, sondern geben nach, wenn ein Reiter mit seinem Pferd in der Hitze des Gefechtes dagegenstößt, und sie können sogar gänzlich umfallen. Zwei Torrichter, je mittig hinter den Toren platziert, zeigen mit einer geschwenkten Fahne an, ob der Ball ins Tor oder daneben gegangen ist. Fahne oben geschwenkt bedeutet „Tor“, Fahne unten geschwenkt bedeutet „außerhalb des Tores und Spielfeldes“.Durch weiteres hilfreiches Polopersonal wird bei Turnieren unter anderem die Zeit genommen und die Glocke geläutet, Protokoll geführt, die Ergebnis-Anzeigetafel (engl.: „score board“) bedient und die umgerittenen Begrenzungsbretter („boards“) wieder aufgestellt.

 

Die Betreuung der Pferde übernehmen die Pferdepfleger („grooms“) der Pferdebesitzer und Polospieler. Sie sind sowohl für den schnellen Pferdewechsel während des Spieles oder in Spielpausen als auch für die Vorbereitung der Pferde, Betreuung (an der sogenannten „pony line“) und die Versorgung nach dem Spiel verantwortlich.


Torpfosten (Pylonen)   7.20m breit.


 

 

Vorstellung der Mannschaften und ihre Spieler

Zwei Schiedsrichter zu Pferd.

 

 

Volle Konzentration vor dem Spiel.

Für Pferd und Reiter sind bereit für den Einsatz.

 

Bald beginnt das Spiel!


Geschichte des Polosports.

Die Anfänge des Polospiels (persisch tschougān) liegen in Iran, in Afghanistan, Kaschmir und Nordpakistan (Persien) um ca. 600 v. Chr. Das Spiel wurde mit der Zeit immer populärer und avancierte schließlich zum Nationalsport.

 

So diente beispielsweise im 16. und 17. Jahrhundert der zentrale Platz der früheren persischen Hauptstadt Isfahan regelmäßig als Spielfläche. Hierbei beobachtete der Schah das Spiel vom Balkon des Ali-Qapu-Palastes. Aus früherer Zeit ist belegt, dass das Spiel sich unter beiden Geschlechtern großer Beliebtheit erfreute und auch gemeinsam gespielt wurde, so u. a. am sassanidischen Hof.

 

Berichte zu diesem Sport finden sich bereits in Szenen der persischen Mythologie, z. B. im Epos Schahnameh.In Afghanistan existiert eine dem Polo entfernt verwandte Sportart, das Buzkashi. Im Zuge der islamischen Expansion breitete sich das Spiel nach Arabien und unter den Mogulkaisern nach Indien aus.

"Photo-Show mit Musik."


Spielverlauf

Gespielt wird mit zwei Mannschaften zu je meist vier Spielern, beim Snow- und Arenapolo oft je zwei oder drei Spielern und beim Beachpolo in der Regel zwei Spielern. Daneben reiten zwei berittene Schiedsrichter mit, und ein Oberschiedsrichter steht in der Mitte des Spielfeldes am Spielfeldrand, um bei strittigen Richtersprüchen eine endgültige Entscheidung zu fällen. Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucka, auch „Chukker“, „Chukka“) eingeteilt. Jeder Zeitabschnitt dauert sieben Minuten, kann nach Erklingen der Glocke aber noch um 30 Sekunden verlängert werden, wenn der Ball im Spiel ist, der Ball nicht die Bande berührt oder ins Aus gerät und kein Foul begangen wird. Ein Spiel kann zwischen vier und acht Zeitabschnitten lang sein. Nach jedem erzielten Tor stellen sich alle Spieler, nach Spielposition geordnet, in der Spielfeldmitte zum „line up“ und folgendem Einwurf („throw in“) gegenüber auf. Die Spielrichtung wechselt nach jedem Tor, um einseitige Vorteile – beispielsweise durch den Sonnenstand oder ein eventuelles Geländegefälle – auszugleichen. Die Aufstellung der Spieler ist demnach so, dass sie dem anzuspielenden Tor immer gegenüberstehen. Ein throw in des Balles erfolgt jeweils am Anfang eines Zeitabschnittes, dort wo der vorangegangene Zeitabschnitt geendet hat. Gerät der Ball über „Boards“ ins Aus, wird das „throw in“ von diesem Punkt ausgeführt. Ein gesellschaftlicher Faktor ist das gemeinsame Betreten des Platzes („tread in“), das in der längeren Pause zwischen dem zweiten und dritten Zeitabschnitt betrieben wird. Neben den ohnehin zuständigen Pflegern des Spielfeldes wird bei Turnieren auch das Publikum aufgefordert, die von den Pferdehufen in das Feld geschlagenen Löcher durch die zugehörigen Erdbrocken und Grasbüschel wieder zu stopfen.


Beide den gleichen Treffer gelandet!


1.Bildergalerie von diesem Event!


Ein schneller Rush - starker Einsatz zum Torabschluss!

"Voller Einsatz bis zum Torerfolg."


Herrlich, schnelle Spielszenen!

Enger Kampf um den Ball¨!

Und ab die Post!



"Mensch & Tier im Zusammenspiel."


Mach mal eine  - kleine Verschnaufpause!

Schiedsrichter bei Ihrer Arbeit!

Verpflegung und viel Trinken!



Volle Power von Mensch & Pferd im Zweikampf!


Regel.

Der Schutz der Pferde ist die oberste Maxime des Regelwerks. So darf ein Pferd nicht in zwei aufeinander folgenden Chuckas eingesetzt werden, und jede mögliche Gefährdung eines Tieres führt zur sofortigen Unterbrechung des Spiels (hingegen geht bei Sturz eines Spielers, wenn es nach Ansicht des Schiedsrichters kein schwerer Sturz war, das Spiel weiter). Diese Regel erzwingt es, dass ein Spieler pro Turnier mit mindestens zwei Pferden anreisen muss.


Hook!  (Erlaubte Aktionen!)

Hook:

Ein Spieler darf in den Schläger eines Gegenspielers mit seinem eigenen einhaken, um diesen beim Schlagen des Balles zu behindern.Push: Mittels des eigenen Körpers oder dem des Pferdes darf ein Spieler von der Linie abgedrängt werden (sog. „abreiten“).

Push! (Erlaubt!)

Push:

Mittels des eigenen Körpers oder dem des Pferdes darf ein Spieler von der Linie abgedrängt werden (sog. „abreiten“).


Nicht erlaubt!

Sandwich:

Es ist zwei Spielern derselben Mannschaft nicht erlaubt, einen Spieler der Gegenmannschaft in die Zange zu nehmen.

 

 

Hook/Stick:

Der Poloschläger („stick“) darf nur kurz vor dem Schlag eingehakt werden, nicht in der Senkrechten.

 

 

Appealing:

Einsetzen des Poloschlägers, um ein Foul anzuzeigen.

 

Helicoptering:

Kreisen des Poloschlägers über dem Kopf, z. B. im Falle eines Tors oder zur Anzeige eines Fouls

Zuschauer - Platz!

 

 


Kleine Galerie - Spieler in Aktion!!

Nicht erlaubte Aktionen!

 

 

 

 

Crossing the line of the ball:

 

Das wohl häufigste Foul im Polosport besteht in der Wegerechtsverletzung. Wenn sich der Ball nach einem weiten Schlag in Bewegung befindet und mehrere Spieler ihm hinterherjagen, hat derjenige Spieler das Wegerecht, der sich der Bewegungslinie des Balles (line of the ball) am nächsten befindet. Wenn ein anderer Spieler die gedachte Linie zwischen dem Ball und dem Spieler mit Wegerecht kreuzt, begeht er ein Foul.

Push ( Ellbogentechnik)

Push:

Es darf keinesfalls mit Ellenbogentechnik gearbeitet werden.


Spielfeld!

Die Begrenzung eines normalen Spielfeldes besteht an den langen Seiten aus den 30 cm hohen, meist hölzernen, Brettern („boards“) und an den kurzen Seiten, den Torseiten, aus im Gras gekennzeichneten Linien. Die Begrenzungen von Arena Polo sind anders, wobei oft Werbe-„Boards“ zum Einsatz kommen. Die Spielfeldbegrenzungen dürfen von den Pferden auch großzügig übertreten werden.

 

Als Spielmarkierung wird das Feld mit insgesamt sieben gedanklichen Linien unterteilt, deren Anfang- und Endpunkte an den gegenüberliegenden Boards gekennzeichnet sind. Es gibt eine Mittellinie und jeweils eine 60-Yards-, 40-Yards- und 30-Yards-Linie in jeder Spielfeldhälfte.Jedes Tor besteht aus zwei ca. 3 m hohen, konischen, meist umflochtenen Torpfosten (Pylonen) und ist 8 yd (ca. 7,20 m) breit.

 

Die Pfosten sind nicht fest im Boden verankert, sondern geben nach, wenn ein Reiter mit seinem Pferd in der Hitze des Gefechtes dagegenstößt, und sie können sogar gänzlich umfallen. Zwei Torrichter, je mittig hinter den Toren platziert, zeigen mit einer geschwenkten Fahne an, ob der Ball ins Tor oder daneben gegangen ist. Fahne oben geschwenkt bedeutet „Tor“, Fahne unten geschwenkt bedeutet „außerhalb des Tores und Spielfeldes“.




"Alle Videos-mit Einsatz/ Dunkelfilter."


Polo-Pferde

Auch wenn die Regeln es zulassen, Polo auf jedem beliebigen Pferd zu spielen, kommen doch zumeist speziell gezüchtete Polo-Ponys zum Einsatz, die überwiegend aus Argentinien stammen (Polo Argentino). Das Stockmaß der Polo-Ponys liegt in der Regel bei etwa 1,50 m. Die AACCP, der argentinische Verband der Züchter von Polopferden, definiert als Stockmaß des „Polo Argentino“ seit 1984 1,56 cm. Zum größten Teil werden Stuten zum Polospielen verwendet. Durchaus oft werden auch ehemalige Rennpferde zu Polopferden umgeschult und in Spielen verwendet, oder es wird mit ihnen gezüchtet. Das Bemerkenswerte ist, dass die Pferde, die von Natur aus scheue Fluchttiere sind, beim Polo Kampf- und Jagdgeist entwickeln müssen und es zulassen, dass rund um ihren Kopf mit dem Schläger hantiert wird.


Anzeige - Tafel.

Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucka, auch „Chukker“, „Chukka“) eingeteilt. Jeder Zeitabschnitt dauert sieben Minuten, kann nach Erklingen der Glocke aber noch um 30 Sekunden verlängert werden, wenn der Ball im Spiel ist, der Ball nicht die Bande berührt oder ins Aus gerät und kein Foul begangen wird. 


Einwurf vom Schiedsrichter & los gehts !


Spielende & Shakehands !

Nach über 3-stündiger, heisser Reportage über diesen Event, hatte ich dann mal genug gesehen. Aber es hat sich für mich gelohnt; ich hatte einen tollen Einblick in diese Sportart bekommen.

 

B.P. 22.08.2020


Alle Bilder / Slidestream.

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